Das Christkind hat mich diesmal richtig überrascht. Damit hätte ich nie im Leben gerechnet! (Auch wenn ich es mir heimlich gewünscht habe.)

An Heiligabend nahm ich nichtsahnend ich ein kleines Päckchen in die Hand. Es war relativ schwer. Ich machte es auf und sah erst einmal eine glatte, graue Fläche. ??? Dann nahm ich das Teil heraus und habe es begriffen: Es war ein kleines Modell meines Zuschneidetisches! So süß!

Sabine hält den kleinen Modelltisch in der Hand und schaut ganz verliebt aus.

Mein kleiner Modelltisch. Ist er nicht süß?

Ich habe mich schon über das Modell sehr gefreut, aber als mein Mann mir dann gesagt hat, der fertige Tisch sei schon im Auto und muss nur noch aufgebaut werden, bin ich ausgeflippt vor Freude!

Die Tischplatte von oben. Auf dem Tisch steht eine kleine Schreibtischlampe, ein gelbes Notizbuch, eine Zuschneideschere, ein Geodreieck und ein paar Zettel.

Der Tisch passt nicht ganz auf's Foto

Während ich das hier schreibe, sitze ich an meinem neuen Tisch und kann mein Glück immer noch nicht fassen. Er ist noch besser, als ich ihn im Oktober anno 2024 entworfen habe.

Die Entwurfszeichnung vom Tisch

Das war der Entwurf

Er hat nämlich zwei Ablage-Ebenen statt nur einer. Das heißt, ich kann alles, was sonst auf dem Tisch liegen würde, einfach drunter packen. Tisch und Regal in einem. Ich rechne mir gute Chancen aus, dass die Tischfläche freibleibt. Vorher ein Ding der Unmöglichkeit!

Die zwei Platten unter dem Tisch sind schon voller Kruscht, der sonst auf dem Tisch stehen würde.

So sieht es unter dem Tisch aus.

Die Tischplatte ist mit Linoleum belegt, was sich wunderbar weich anfühlt und noch dazu sehr gut riecht! 

Er hat blaue! Rollen, damit ich ihn leicht bewegen kann, und ich kann um ihn herumgehen. Ein weiteres Plus beim Zuschneiden!

Das Zuschneiden auf dem Boden hat endlich eine Ende! JUHU!

Sabine mit geschlossen augen und Kopf auf den Händen auf dem Tisch. Sie sieht aus, als würde sie am liebsten auf dem Tisch übernachten.

Ich bin ganz verliebt in meinen neuen Tisch.

Und wenn Ihr jetzt denkt, ich möchte auch so einen Tisch! Dann habe ich zwei Tipps:

Heiratet einen Schreinermeister und habt sehr viel Geduld 🙂

Aber Spaß beiseite:

Gute Arbeitsbedingungen sind keine Luxusfrage. Sie sind der Unterschied zwischen "Ich müsste mal wieder nähen" und "Ich kann sofort loslegen". Zwischen Frust und Flow. Zwischen Kompromiss und Können.

Was kannst Du für Dich mitnehmen?


Beobachte Profis: Wo arbeitest Du besser als zuhause? Was kannst Du davon übernehmen? Manchmal reicht schon ein Detail – besseres Licht, eine andere Tischhöhe, mehr Ablagefläche.

Schreib's auf: Halte fest, was Dich beim Nähen nervt. Oft sind es Kleinigkeiten, die sich leicht ändern lassen. Ein Notizblock neben der Nähmaschine kann Wunder wirken.

Klein anfangen: Nicht jede Verbesserung braucht einen Maßanfertigungs-Tisch. Manchmal reicht schon eine zusätzliche Lampe, ein Rollwagen für Dein Nähzubehör oder eine bessere Schere. Oder eine Wachstuchtischdecke, um den Esstisch beim Zuschneiden zu schonen.

Geduld zahlt sich aus: Lieber länger überlegen und dann die richtige Lösung finden, als schnell etwas kaufen, das nicht passt. Ich habe über ein Jahr gewartet – und es hat sich gelohnt.

Investiere in Arbeitsbedingungen: Gutes Equipment ist keine Verschwendung. Es gibt Dir Raum zum Schaffen und Freude am Tun. Du bist es wert.

Schau, was DEINE Situation verbessern würde. Manchmal ist es nicht der große Wurf, sondern das eine Detail, das alles verändert.


Schreib mir: Was würde Deine Nähsituation verbessern? Ich bin gespannt!

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